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Die feine englische Art

Die Tradition der „Festive Swims“

Winterschwimmer in Weihnachtsmann-Kostümen rennen ins Meer am Strand von Brighton, im Hintergrund ist das Brighton Pier zu sehen

Abgehärtete Schwimmer/innen nehmen in Weihnachtsmann-Kostümen am "Festive Swim" am Strand von Brighton teil.

Sprung ins kalte Wasser

Erster Weihnachtsfeiertag, festliche Stimmung, Lichterglanz – was gibt es jetzt Schöneres, als in eiskaltes Wasser zu springen? Keine Lust? Das sehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der im Vereinigten Königreich beliebten „Festive Swims“ aber anders. An vielen Stränden rund um die Küste und auch an manchen Seen kommen in diesen Tagen tapfere Menschen zusammen und rennen laut johlend gemeinsam in die Fluten. Manche tragen Weihnachtsmannmütze oder Rentiergeweih oder sogar ein komplettes Kostüm.

Lange im Wasser bleiben geht nicht, zu kalt, deshalb ist das Ganze eher eine Art Flashmob, aber nach dem Abtrocknen und Anziehen bleibt Zeit für ein Gespräch bei heißem Tee. Eine Liste für alle, die zuschauen oder mitschwimmen möchten, veröffentlicht die Outdoor Swimming Society jedes Jahr. Populäre Termine sind der Erste Weihnachtsfeiertag, aber auch der Zweite („Boxing Day“) sowie Neujahr.

Zähneklappern für den guten Zweck

Die Tradition der Festive Dips, wie sie auch heißen (von „to dip“, eintauchen), ist schon viele Jahrzehnte, teilweise mehr als ein Jahrhundert alt. Die meisten dieser auch beim (warm eingemummelten) Publikum sehr beliebten Events dienen dazu, Spenden für einen guten Zweck zu sammeln – sei es durch Sponsoren, Teilnahmegebühren oder Verkaufsstände am Ufer.

Der Spaß ist groß, das Risiko bei Untrainierten und/oder Alkoholisierten aber nicht zu unterschätzen. Wer an Bluthochdruck leidet oder Herzprobleme hat, sollte nicht mitschwimmen; auch werdende Mütter bleiben besser an Land. Am besten dran sind alle, die Winterschwimmen regelmäßig trainieren, und das sind im Inselreich und auch in Irland nicht wenige. „Cold Water Swimming“ findet immer mehr Fans, die etwas für ihre Gesundheit tun wollen und das Hochgefühl, das sich danach einstellt, genießen. Bei den Christmas Dips kommen natürlich die Freude an der Gemeinschaft und die ausgelassene Stimmung dazu.

Wettschwimmen im Hyde Park

Wohl das älteste Event dieser Art ist das Londoner „Christmas Day Race“ im Serpentine-See im Hyde Park. Es startet immer am Ersten Feiertag um 9 Uhr, das erste Mal im Jahre 1864. Seit 1903 geht es um den Peter-Pan-Pokal, seinerzeit gestiftet von J. M. Barrie höchstselbst, dem Autor des Buches „Peter Pan“. Er stand dem Verein nahe. Anders als viele andere Festive Dips steht hier weniger die Riesengaudi im Mittelpunkt, mehr der Sport. Es dürfen nur Mitglieder und Trainierte mitmachen. Geschwommen werden 100 Yards, das sind gut 90 Meter. Wir tippen mal, dass die sich ganz schön ziehen können …

Auch in Deutschland, der Schweiz, in Österreich und anderswo werden inzwischen Weihnachtsschwimmen organisiert. Wir wünschen allen, die sich trauen, viel Spaß. Ob eine Teilnahme für uns infrage käme, darüber denken wir noch ein bisschen auf dem Sofa nach.

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